Links liegen zwei Boote mit Menschen an Bord vor Anker, während sich rechts mehrere Segelboote auf einem See unter einem teilweise bewölkten Himmel befinden.

Der Halterner See

Der Halterner See ist 3 km lang, 2 km breit und bietet den Spaziergängern auf 10 km Rundweg wunderschöne Seeblicke sowie eindrucksvolle idyllische Aussichts- und Rastplätze. Beliebt sind auch die Seerundfahrten mit dem Fahrgastschiff „Möwe“. Dabei erhält man einen guten Überblick über den Segelboothafen (Stadtmühlenbucht), die Vogelinsel, das Seebad mit Natursandstrand und dem Bootsverleih am Hohen Niemen.

Der See ist ebenso ein Paradies für Freunde des Wassersports wie auch ein Freizeitspaß für Groß und Klein im anliegenden Seebad mit seinem 800 m langen Natursandstrand, Strandkörben, Kinderspielplätzen und vielen Spiel- und Sportmöglichkeiten wie z.B. Beachvolleyball und Tischtennis.

Nebeneinander liegende Bilder eines ruhigen Sees mit Bäumen im Hintergrund; ein Bild zeigt ein unter einem Baum am Ufer geparktes Fahrrad.

Hullerner See (Talsperre Hullern)

Dieses künstlich angelegte Staubecken wurde 1985 endgültig fertiggestellt. Der entstandene, idyllisch gelegene See ist der stillen Erholung von Spaziergängern und Radfahrern vorbehalten. Ein Rundweg mit beschaulichen Aussichtsplätzen bietet eindrucksvolle Seeblicke.

Auch die Vogelwelt findet hier ihre Nische. Das ganze Jahr über und besonders im Frühjahr kann man eine Vielzahl von Beobachtungen machen. Neben Kormoranen und Haubentauchern lassen sich noch Gänse, Reiherenten, Tafelenten, Graureiher und mit etwas Glück sogar Fischadler entdecken.

Links schwimmen zwei Personen auf aufblasbaren Schläuchen in einem See, rechts entspannen sich Menschen unter Sonnenschirmen an einem Sandstrand mit Bäumen im Hintergrund.

Silbersee II

Der Silbersee II liegt zwischen Haltern am See und Dülmen und ist seit 2005 zum Baden freigegeben. Er liegt idyllisch umrahmt von Wäldern und erfreut sich zurecht wachsender Beliebtheit.

Ein traumhafter Strand aus silber glänzendem Feinsand mit Flachwasserzonen für Kinder und eine DLRG-Aufsicht sorgen für unbeschwertes Badevergnügen. Moderne sanitäre Anlagen stehen ebenso zur Verfügung wie mehrere Verkaufswagen für den kleinen Imbiss.

Der Eintritt pro Person und Fahrzeug beträgt 2,00 €. Nicht schulpflichtige Kinder sind kostenfrei.

Ein hölzerner Steg, der sich über einen ruhigen See unter einem klaren blauen Himmel erstreckt, mit Bäumen am fernen Ufer.

Silbersee III

Der Silbersee III liegt in einem Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebiet zwischen Dülmen und dem äußersten Norden Halterns. Er ist ein wahrer Naturschatz mit seinem schön ausgebauten 5 km langen Rundweg, den Aussichtsplattformen und Rastplätzen mit Blick auf den See. Dem Betrachter bieten sich eindrucksvolle optische Genüsse der Flora und Fauna. Einige Ranger betreuen den Silbersee vor Ort und stehen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite.

 

Zwei Bilder nebeneinander: Das linke zeigt ein kleines Gebäude mit grünem Dach inmitten von lila Heidekraut; das rechte zeigt eine Kuhherde, die in einem Heidekrautfeld in der Nähe von Bäumen unter einem klaren Himmel weidet.

Westruper Heide

Alte Kulturlandschaft südlich des Halterner Stausees am Rande der Haard
Die Westruper Heide ist ein Rest eines in früheren Jahrhunderten weit verbreiteten Landschaftstyps und beherbergt eine Vielzahl charakteristischer Pflanzen- und Tierarten. Neben dem Heidekraut wachsen hier beispielsweise der kleine stachelige, gelbblühende Englische Ginster und die Glockenheide; Becherflechten und besondere Moose bedecken manche Sandflächen. Versäumen Sie nicht die imposanten Wacholderbestände anzusehen.

 

Geteiltes Bild, das zwei Landschaften zeigt: Auf der linken Seite sind Nadelbäume unter blauem Himmel zu sehen, während die rechte Seite dichte, dunkelgrüne Bäume entlang eines Feldwegs zeigt.

Wacholderheide

Die Wacholderheide am Rande der Hohen Mark ist ein Naturschutzgebiet mit eindrucksvoll gewachsenen Wacholderbüschen. Das Gebiet besteht aus einem alten zusammenhängenden Wacholderbestand in enger Verzahnung mit Zwergstrauchheide- und Eichen-Birkenwaldresten.

 

Zwei Fotos nebeneinander: links sind Menschen zu sehen, die auf einem Waldweg unter grünen Bäumen spazieren gehen; rechts fällt das Sonnenlicht durch die Bäume in einem Waldgebiet.

Naturpark Hohe Mark Westmünsterland

Viertgrößter Naturpark Nordrhein-Westfalens
Der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland umfasst ein Gebiet, das sich nördlich des größten europäischen Wirtschaftsraumes, dem Ruhrgebiet, beiderseits der unteren Lippe vom Niederrheinischen Tiefland bis in die Westfälische Bucht hineinzieht. Mit einer Fläche von 1.040 km2 ist er der viertgrößte Naturpark in NRW.

Ein sehr gut ausgebautes Radwanderwegenetz erschließt den Naturpark in idealer Weise regional und überregional. Es bieten sich zum Beispiel fünf große Radtouristikrouten an. Königin dieser Routen ist die „100-Schlösser-Route“. Darüber hinaus laden die „Niederrheinroute“, die Naturpark Hohe Mark-Route, die „Römerroute“ und die „Kulturroute an Lippe und Ijssel“ zu Erlebnisfahrten ein.

Geteiltes Bild: Die linke Seite zeigt eine Nahaufnahme von hohen Baumstämmen und grünen Blättern; die rechte Seite zeigt einen geraden, von Bäumen gesäumten Kiesweg unter einem klaren Himmel.

Haard

Größtes zusammenhängendes Waldgebiet am Nordrand des Ruhrgebietes
Obwohl die Haard als recht kleines und niedriges Gebirge erscheint, ist sie neben der sich nördlich anschließenden Hohen Mark das größte zusammenhängende Waldgebiet am Nordrand des Ruhrgebietes. Mit einer Waldfläche von ca. 5.500 ha bildet die Haard die „grüne Lunge“ des nördlichen Ruhrgebiets und ein äußerst beliebtes Naherholungsgebiet und Ausflugsziel.

Die Haard wird durch ein dichtes Netz von Wander-, Radwander- und Reitwegen durchzogen. Durch die Haard führt auf verschiedenen Routen auch der Haard Walking Park.

Geteiltes Bild mit zwei Feuchtgebieten: Auf der linken Seite sind Seerosen und Schilf zu sehen, auf der rechten Seite ein Sumpf mit weiß blühenden Pflanzen und einem Wald im Hintergrund.

Moorlandschaften

Hochmoorvegetation im Norden Halterns
Eingestreut in der im Norden Halterns gelegenen Sythener Mark liegen mehrere kleine Moore und Heideweiher. Sie beherbergen eine große Zahl selten gewordener Tiere und Pflanzen. Zu letzteren zählen der Mittlere und Runde Sonnentau, die Rosmarinheide und die Moosbeere.